Das Plastik starrt zurück: Die Aura und das Sonderangebot
Eine ortsspezifische Installation im 2. OG der Neukölln Arcaden — im Rahmen einer größeren Ausstellung vom YOUR ART BEAT e.V. vom 11.4. bis 30.5.2026 — geöffnet (ca.) Do-Sa 16-21 Uhr.
Freitag, den 29. Mai von 17 bis 20 Uhr lade ich zur Finissage meiner ortsspezifischen Installation zwischen Media Markt und Superfit ein.
Gegen 19 Uhr werde ich einen neuen Text von me&ki performativ vorlesen (ca. 20 Minuten):
Narzissen im Patriarchat
Ort:
2. OG der Neukölln Arcaden (zwischen Superfit und Mediamarkt), Karl-Marx-Str. 66, nahe U7 Rathaus Neukölln
Zeit:
Freitag, 29. Mai 2026, 17-20 Uhr
Lesung: ca. 19 Uhr
Ich freue mich über euer Erscheinen!
Über die Installation:
Ein kopf- und armloser, männlich lesbarer Oberkörper ist monumental aufgebaut auf einem leuchtenden Sockel und einem Stapel Styroporkisten. In seiner Brust steckt ein Preisetikett mit Strichcode und dem Aufdruck „Narzissen €0,69“. DieStyroporkisten tragen zum Teil die Aufschrift „aura freshday“ — eine augenzwinkernde Reverenz an Walter Benjamins Überlegungen zur Aura in „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ (1935).
Dieses Monument der Vergänglichkeit würde, wenn es einen Kopf und Augen hätte, auf eine Wand blicken, die gefüllt ist mit über 70 gestapelten Plastikkisten vom Gemüsemarkt, die jeweils gefüllt sind mit zum Teil bemalten Plastikverpackungen und anderen Überbleibseln unserer Einweggesellschaft. Bei genauerem Hinsehen sind Augenpaare, Gesichter und Wesen in diesen Kisten zu entdecken, und manchmal auch Situationen und mögliche Geschichten — vom Vorleben der reanimierten Plastikverpackungen bis zur Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…

und ausserdem mache ich nach einer kurzen Pause weiter mit den
PranaSoma Sessions
PranaYoga mit somatischer Wahrnehmung
Samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr, vom 25. April bis 30. Mai
in den Ausstellungsräumen im 2. OG der Neukölln Arcaden
Ein somatisch achtsames Körpertraining, das deinen Atem leichter und tiefer fließen lässt, deine Energie und Ausdauer erhöht und deine Körperwahrnehmung verfeinert. Sanftes Aufwärmen und ein leichtes Konditionstraining bereiten dich auf Pranayama (Atemmeditationen) vor. Alle Übungen kannst du auf dein Tempo und deine Beweglichkeit anpassen.
Wenn eine eigene Matte vorhanden ist, bitte ich euch, diese mitbringen — ansonsten meldet euch bei mir.
Ausserdem empfehle ich eine Jogginghose, Leggings oder ähnliches, so dass du dich frei bewegen kannst — und Barfuß, so dass sich auch deine Zehen ganz frei bewegen können.
Speaking to the Ghosts of Kaliyuga
Den ganzen April lang wird der erste Teil meiner kommenden Reihe Audio-Essays von der neuseeländischen Audio Foundation im Streaming AFM in der Reihe „Unframed Signals“ gehostet:
https://afm.org.nz/STEPHANIE-HANNA-SPEAKING-TO-THE-GHOSTS-OF-KALIYUGA
(… der Stream läuft durch, fängt beim Einschalten also nicht unbedingt beim Anfang an… es ist, was es ist, und wie es so zufällt… )
In der Audioserie „Speaking to the Ghosts of Kaliyuga“ verweben sich Reflektionen über kollektive gesellschaftliche Krisen in einer dynamische Klanglandschaft aus ASMR-auslösenden Feldaufnahmen aus städtischen, natürlichen und Arbeitsumgebungen. Als Hilfsmittel zur Orientierung in verwirrenden Zeiten bietet jede Folge spezifische somatische Übungen zur Erdung und Körper-Geist-Achtsamkeit angesichts verschiedener Aspekte der aktuell brennenden Lage der Menschheit.
In der ersten Folge, „rainset“, ergießen sich die Wasser auf vielfältige Weise. Mehrstimmige, klagende Chöre und neu interpretierte Fragmente bekannter Melodien unterbrechen einen Gedankenfluss, der mündet in einer körperlichen Erforschung von Geldströmen als einer Kraft, die die Menschheit verbinden könnte – sie aber derzeit größtenteils spaltet.
Ich wünsche viel Spaß beim Hören!

talking with rosa
Videoinstallation im Exploratorium Berlin anläßlich vom Symposium „Improvisation und Resonanz“,
31.1.-1.2.2026

Körper Spüren: Resonanz und kollektives Bewusstsein
Workshop im Symposium „Improvisation und Resonanz“, Exploratorium Berlin, 31.1.2026
Europahymne der Vielen
Videoobjekt und gemeinsames Singen der Europahymne der Vielen (Bernadette la Hengst und Barbara Morgensterns Umdichtung von Friedrich Schiller) in der One-Night-Show „Europa ohne Ende“ im Projektraum Spor Klübü, Berlin-Wedding, 28.11.2026
as long as people are
Eine Audiovorstellung zum verkörperten Denken (embodied thinking imaginary)
auf dem #BerlinIstKultur Aktionstag im Rahmen der Jazzwoche
Wann: Freitag, den 4.7. um 17:45
Wo: Kulturkneipe WATT, Metzer Str. 9, 10405 Berlin
Offene Ateliers im Naumannpark
Sonntag, 6.7.2025, 13-19 Uhr
Haus 1.2, nahe Eingang Naumannstr. 33, 10829 Berlin
Ways of Becoming: 25 years with UNIDEE
Symposium 21.-25. September 2024 (Ausstellung bis Juni 2025)
Ausstellungsbeitrag und partizipative Performance im Rahmen der Feierlichkeiten in der Cittadelarte / Fondazione Pistoletti, Biella, Italien
https://www.cittadellarte.it/unidee/activity.html?id=215

Niemand hat die Absicht, Kapitalismus abzuschaffen
30. August – 31. Oktober 2024
Finissage und Kostümparty am 1.11.2024 ab 20 Uhr
Plattenladen POP, Yorckstraße 52, 10829 Berlin

Wiederaufnahme:
Körper Lesen weiter „Verbundensein“ von Kae Tempest
(embodied reading lab)
Wann: Sonntag, den 29. September und 27. Oktober 2024,
sowie Sonntag, den 19. Januar 2025 jeweils von 14 bis 16:30 Uhr
Wo: Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherstr. 1, 10961 Berlin (nahe U-Bhf Hallesches Tor)
Sprachen: Deutsch und Englisch
detox narcissism
Eine Audio-Reflexion zu einem immer noch aktuellen Thema ist hier zu hören:
Sowie auch in der Gruppenausstellung „Zero Tolerance“ in der Spor Klübü, Freienwalder Str. 31, Berlin-Wedding am Freitag, 24. November, ab 19 Uhr — sowie als Sticker in verschiedenen Situationen.

FEST: erweiterte Begegnungsräume
7. Oktober 2023, 14-20 Uhr
rundum Kino International und Bürgeramt Rathaus Mitte,
nahe U5 Schillingstraße
In Vorbereitung auf das zukünftige lesbische und queer-feministische Wohn- und Kulturzentrum der RuT gGmbH experimentieren wir mit kulturellen Angeboten, die die Nachbarschaft, den zweiten Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee (KMA II) „queeren“. Wie und was können künstlerisch-performative Arbeiten beitragen, damit wir einander ehrlicher und direkter begegnen?
Am Samstag, den 7. Oktober 2023 münden Vor-Ort-Recherchen der Künstler:innen Alice Chauchat, María Ferrara, Rike Flämig, Kollektiv TILT (Tamara Rettenmund und Türe Zeybek) und Tanja Ostojić in fünf künstlerisch-performative „Begegnungsräume“: Zwischen 14 und 20 Uhr wird aus verschiedenen Perspektiven zu ungewöhnlichen urbanen Beteiligungsformen aufgefordert.
I can see clearly now (the rain is gone)
Eine performative Skulptur aus Plastikverpackungen entsteht vor deinen Augen.
Mittwoch, 23. August 2023
17:30-18:30 Uhr
James-Simon-Park, Berlin Mitte
In der Reihe „Fishing for Future“ von Kristina Popov mit Unterstützung der Böll Stiftung
@fishing_for_future

Körper Lesen — embodied reading lab
Wann: Die ersten Dienstage im Monat von April bis September 2023, jeweils von 18 bis 20 Uhr
Wo: Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherstr. 1, 10961 Berlin (nahe U-Bhf Hallesches Tor)
Der Workshop findet in der Öffentlichkeit statt: Bei gutem Wetter sind wir draussen unter einem großen Zeltdach, bei Nässe und Kälte drinnen im Salon.